Gutachten zu Fällen sexuellen Missbrauchs im Bistum Aachen

  • Das am 12.11.2020 von unserer Kanzlei veröffentlichte Gutachten der im Auftrag des Bistums Aachen als unabhängiger Gutachter durchgeführten Untersuchung der Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker im Zeitraum 1965 bis 2019 können Sie hier herunterladen.
  • Zugang zu der aufgenommenen Videokonferenz vom 12.11.2020, 10 Uhr erhalten Sie hier.

Pressemitteilungen

Stellenanzeigen

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine/n Rechtsanwalt/Rechtsanwältin in Vollzeit. Mehr Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link.

(Alle Stellenanzeigen ansehen)

Veröffentlichungen

  • Litzka, Rezension: Nadine Borutta: Der Pflichtverletzungstatbestand des § 299 StGB, Duncker & Humblot, Kölner Kriminalwissenschaftliche Schriften (KKS), Berlin 2019, WisteV-Journal (WiJ) 2020, S. 197.
  • Wastl, Rezension: Moosmayer/Hartwig, Interne Untersuchungen – Praxisleitfaden für Unternehmen, 2. Aufl. – 2018, Deutsches Steuerrecht (DStR) – Rezensionen, Heft-Nr. 20/2018, S. XV.
  • Wastl, Compliance – Beitrag für das Handbuch Bilanzrecht, Bundesanzeigerverlag, Köln, 2. Aufl. – 2018, S. 485 – 511. Inhalt: Gegenstand dieses Beitrags zum Handbuch Bilanzrecht ist ein kurzer Überblick über die Grundlagen, Strukturen und aktuellen Fragestellungen im Compliance-Bereich. Von besonderer Aktualität ist der Überblick zu einer Vielzahl von Problemstellungen mit Blickrichtung auf sogenannte „Internal Investigations“ und betreffend die nach wie vor vom Gesetzgeber ebenfalls nicht geregelte Frage der (straf-)rechtlichen Entlastungsfunktion eines CMS sowie entsprechender Internal Investigations. Diese kritische Auseinandersetzung mit der Untätigkeit des Gesetzgebers sowie generell der negativen Auswirkungen des Compliance-Hypes der letzten Jahre gewinnt zudem vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass die Politik ausweislich des aktuell vorliegenden Koalitionsvertrags für die GroKo beabsichtigt, ihre diesbezügliche Passivität zu beenden. Geplant ist, in der aktuellen Legislaturperiode die vom Autor in vielen Beiträgen und Diskussionen seit langem geforderten und dringend notwendigen gesetzlichen Regelungen für Internal Investigations zu schaffen und die Entlastungsfunktion eines CMS endlich verbindlich zu regeln.
  • Wastl / Pusch, Gesetzgebung: LEI ab Pflicht, Deutsches Steuerrecht (DStR) – Kompakt, Heft-Nr. 48/2017, S. XI.
  • Wastl, Compliance, Finanzkrise(n), Recht und Ethik – Plädoyer für ein Umdenken, BOARD – Zeitschrift für Aufsichtsräte in Deutschland, 5/2016, S. 187 – S. 190.Inhalt: Mit diesem Aufsatz wird anhand des juristischen Umgangs mit der Finanzkrise des Jahres 2008 exemplarisch aufgezeigt, dass Compliance-Modelle, die ausschließlich auf ihre Durchsetzung durch straf- und haftungsrechtliche Sanktionen ausgerichtet sind, keinen hinreichenden Erfolg versprechen. Daher ist trotz der unbestrittenen Notwendigkeit rechtlicher Sanktionen für den Fall eines Fehlverhaltens im Compliance-Bereich die bisherige Vorgehensweise bei der Suche nach optimalen Compliance-Modellen kritisch zu hinterfragen. Ethik und Compliance-Kultur sind die Bereiche, die es verstärkt zu diskutieren gilt. Weitere Lösungsansätze, wie beispielsweise die Rückbesinnung auf eine präventive staatliche Kontrolle, treten hinzu (Diesen Aufsatz im PDF-Format laden).
  • Pusch / Wastl, Compliance – was hat die Kirche damit zu tun?, AfkKR (Archiv für katholisches Kirchen­recht), Bd. 183, S. 502 – S. 533.Inhalt: Mit diesem Aufsatz werden vor dem Hintergrund der sogenannten Transparenzoffensive der deutschen (Erz-)Bistümer sowie der Reformbestrebungen auf der Ebene des Vatikans die rechtlichen und rechtstatsächlichen Grundlagen von Compliance dargestellt. Hierauf aufbauend wird verdeutlicht, inwieweit die Anwendung etablierter Compliance-Standards gerade auch im kirchlichen Bereich erforderlich ist. Demgegenüber wird jedoch auch beschrieben, dass die entsprechenden, für Unternehmen entwickelten Compliance-Standards nicht unreflektiert adaptiert werden können und dürfen. Vielmehr ist auch in diesem Zusammenhang eine kritische Auseinandersetzung mit diesen in der Unternehmenspraxis teils diskutierten, teils etablierten Compliance-Grundsätzen sowie dem teilweise zu konstatierenden Compliance-Hype unerlässlich. Mit anderen Worten und pointiert: Compliance bei Siemens kann und darf keinen umfassenden Modellcharakter für die Kirche haben… und umgekehrt. Damit zeigt dieser sich mit dem kirchlichen Bereich beschäftigende Aufsatz auch generelle Leitlinien für die Entwicklung von Compliance-Richtlinien im Non-Profit-Bereich auf.
  • Wastl u. a., in: Aigner-Hof / Halfmeier / Hof, Streitgespräch zum Thema Compliance und CMS, Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) 2015, S. 156 – S. 165. Inhalt: Mit diesem ausführlichen Bericht werden Inhalt und Verlauf eines seitens der Leuphana Universität Lüneburg veranstalteten, interdisziplinären Streitgesprächs beschrieben, an dem neben Vertretern der juristischen Wissenschaft auch namhafte Compliance-Praktiker teilgenommen haben. Einerseits wurden im Zuge dieses Streitgesprächs die unbestreitbar positiven Auswirkungen der Etablierung eines funktionierenden Compliance-Systems betont. Gleichzeitig wurden jedoch auch die mit dem im Nachgang zur Siemens-Korruptionsaffäre einsetzenden Compliance-Hype vor allem aus Sicht kleinerer und mittelständischer Unternehmen sowie sonstiger Organisationen verbundenen Risiken und Irrwege intensiv diskutiert. Eingegangen wurde in diesem Zusammenhang insbesondere auch auf die zu hinterfragenden Entwicklungen des Outsourcings staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen an Private, der Privatisierung der Rechtsetzung sowie der Verlagerung präventiver staatlicher Kontrolle auf Private. Kritisch hinterfragt wurde zudem die mit der zunehmenden Bedeutung des Themas Compliance einhergehende (Über-)Betonung des Strafrechts und dessen – zumeist nur vermeintlich – präventive Wirkung. Viele weitere Aspekte des Compliance-Hypes der letzten Jahre wurden zumindest gestreift. (Zum rechtlichen und rechtstatsächlichen Hintergrund dieses Streitgesprächs können die folgenden Downloads herangezogen werden: Vortrag an der Universität Rostock im Jahr 2007, Vortrag anlässlich einer Veranstaltung der VolkswagenStiftung im Jahr 2011 und Vortrag anlässlich einer Veranstaltung der VolkswagenStiftung 2012.)
  • Wastl, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.06.2014 (Az. VI ZR 560/13; WM 2014, 1470) zur strafrechtlichen Beurteilung der Verwendung unrichtig gewordener Prospekte unter dem Gesichtspunkt des Kapitalanlagebetrugs gemäß § 264a StGB sowie zu deliktsrechtlichen Fragestellungen mit Blickrichtung auf eine Haftung gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB, erschienen im Dezember 2014 in WuB-Entscheidungssammlung zum Wirtschafts- und Bankrecht, unter VIII. § 264 a StGB 1.14.
  • Wastl, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 22.05.2014 (4 StR 430/13; WM 2014, 1235) zur strafrechtlichen Beurteilung von Serienbetrügereien unter Ausnutzung des Lastschriftverfahrens, erschienen im September 2014 in WuB-Entscheidungssammlung zum Wirtschafts- und Bankrecht, unter IX. § 263 StGB 1.14.
  • Wastl / Pusch, Steuerberater-/Wirtschaftsprüferhaftung im Zusammenhang mit Finanzierungsverhand­lungen des Mandanten – Vermeidung von Haftungsrisiken auf der Grundlage der aktuellen Rechtsprechung, NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht 2014, S. 2352 – S. 2362.